Freitag, 15. Dezember 2017

Rezension: Flaschenpost vom Mörder

von Ulrike Busch, erschienen im Books on Demand Verlag.


Erschienen am 03.11.2017
Paperback
296 Seiten
ISBN-13: 9783744871723

Beschreibung
Nach einer Partynacht im Sommer 1997 wurde die lebensfrohe Nina Asmus tot am Strand von Amrum gefunden. War es wirklich ein Unglück, wie die Ermittlungen des Vorgängers von Hauptkommissar Kuno Knudsen ergaben?
Zum zwanzigsten Jahrestag von Ninas Tod planen die damaligen Freunde eine Gedenkparty. Am Morgen dieses Tages findet ein Mitglied der Clique eine Flaschenpost am Strand, wie es scheint, ein Geständnis von Ninas Mörder. Und: Der Unbekannte kündigt an, weiter töten zu wollen.
Bei ihren Ermittlungen stoßen Kuno Knudsen und sein Kollege Arne Zander auf Erinnerungslücken, Mauern und Widersprüche. Plötzlich zeigt der Mörder, dass er es ernst meint.

Rezension
20 Jahre ist es nun her, dass Nina Asmus starb. Eine Party, viel Alkohol und am nächsten Morgen lag Ninas Leiche am Strand. Angeblich ein Unfall, doch weder Ninas Mutter noch ihre beste Freundin können daran glauben. Auch heute noch nicht nach so vielen Jahren.

Zum zwanzigsten Jahrestag planen ihre ehemaligen Freunde nun eine Gedenkfeier. Doch was sie nicht eingeplant hatten, war die Flaschenpost, die am Morgen am Strand gefunden wird. Enthalten ist eine Botschaft von Ninas Mörder - mit der Ankündigung, dass es weitere Morde geben wird.

Das bringt natürlich die Kripo Wattenmeer auf den Plan. Hauptkommissar Knudsen und sein Kollege Zander rollen den alten Fall noch einmal auf. War es tatsächlich ein Mord? Was ist damals wirklich geschehen? Oder war es eventuell doch nur ein Unfall? Zumindest diese Frage ist bald geklärt, als der Mörder seine Ankündigung wahr macht....

Fazit
Mittlerweile dürftet Ihr ja schon mitbekommen habe, dass ich die Krimis aus der Feder von Ulrike Busch absolut gerne lese - egal ob Kripo Wattenmeer, Kripo Greetsiel oder die Kaya Witt-Reihe - sie gefallen mir alle!

Dieses hier ist der dritte Teil um das Ermittlerduo Knudsen/Zander - Kripo Wattenmeer -  und ich muss ehrlich gestehen, das mir dieser Teil am besten gefallen hat (das habe ich bei Band 2 auch gesagt ;0). Die Geschichte ist so schön ausgefeilt und als Leser hat man den Täter so was von am Kragen... okay.... es ist andauernd jemand anderes, den man da im Focus hat... und jedes Mal ist man sich sicher, dass man richtig liegt, aber schon eine Seite später.... könnte es ja auch ...

Was ich damit eigentlich sagen möchte - dieses Buch ist wieder mal ein Cosy-Krimi - also ein Mitratekrimi - par excellence. Unblutig, in keinster Weise ekelig, aber spannend bis zur letzten Seite.
Dazu kommen die sympathischen Charakter, die perfekte Mischung zwischen Dienst und Privatleben der Ermittler, ein feiner Hauch von Humor und die spürbare Liebe der Autorin zu Land & Leuten.

Einfach ausgedrückt: Ich bin mal wieder begeistert!
Meine beiden Daumen sind oben - nicht nur für dieses Buch, nicht nur für diese Reihe - nö - einfach mal komplett für die Busch-Krimis ;0)

Reihenfolge Kripo Wattenmeer
1. Der Pfauenfedernmord
2. Jaspers letzter Flirt
3. Flaschenpost vom Mörder

Viele liebe Grüße von der Numi

Freitag, 8. Dezember 2017

Rezension: Mausetot im Mausoleum

von Lotte Mink, erschienen im Droste-Verlag.


Erschienen im September 2017
Taschenbuch
304 Seiten
ISBN 978-3-7700-1561-0

Beschreibung
Muss man abergläubisch sein, um sich ein Horoskop stellen zu lassen? Wird man automatisch wunderlich, wenn man nachts arbeitet?
Und was bedeutet es, wenn einem Farnwedel statt Rosen geschenkt werden? Diese Fragen stellen sich Loretta Luchs in Mausetot im Mausoleum, der neuen Ruhrpott-Krimödie aus der Feder von Lotte Minck. Die schlagfertige Loretta Luchs, die an einer Hotline arbeitet, und ihre ebenso liebenswerten wie schrägen Freunde stolpern wieder in einen Kriminalfall, der Loretta dieses Mal ganz besonders nahe geht. Denn Loretta bläst Trübsal. Seit Pascal weg ist, leidet sie unter akutem Liebeskummer. Damit sie nachts nicht allein ist, übernimmt sie die Spätschichten im Callcenter. Was die Lage auch nicht besser macht. Immerhin teilt sie ihr neues Hobby, die Fotografie, mit dem netten und obendrein gut aussehenden Stefan. Ob er derjenige ist, der ihr die mysteriösen Blumengrüße schickt?
Loretta verabredet sich mit ihm zur Motivjagd auf einem alten Friedhof und findet ihn im Kerzenschein liegend im Mausoleum, leider mausetot. Schon wieder eine Leiche in Lorettas Umfeld – auch Kommissarin Küpper ist nicht begeistert. Aber wenigstens haben die sympathische Astrologin Stella Albrecht und ihre verdrehte wahrsagende Tante mit ihren Vorhersagen irgendwie doch recht gehabt. Loretta hält sich diesmal aus den Ermittlungen raus – bis Pascals Auto von der Straße gedrängt wird und sie erkennen muss, dass ihr Rosenkavalier ein verrückter Stalker ist, der auch über Leichen geht, um seine Angebetete ganz für sich zu haben.

Rezension
Loretta hat Liebeskummer. Das Einzige was da hilft ist Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung. Das Gute ist, dass sie an der Sexhotline auch nachts arbeiten kann - damit ist das Problem des Nachts-wach-liegen-und-grübeln schon mal beseitigt. Und als sie von einer lieben Freundin eine Kamera geliehen bekommt, ist sie auch tagsüber beschäftigt - fotografieren macht echt Spaß.

Ganz nebenbei lernt sie bei ihrem neuen Hobby auch noch nette Leute kennen.... nett und gutaussehend.... dieser Stefan scheint wirklich ... mmmm. Nur schade, das Loretta bei ihrer ersten Verabredung nur auf seine Leiche trifft. Das kann doch nicht wahr sein - andauernd pflastern Leichen ihren Weg - aber dieses Mal nimmt sie sich fest vor sich rauszuhalten.

Stattdessen wundert sie sich über die Blumengrüße, die sie andauernd erhält. Von Pascal sind sie nicht... und von Stefan können sie ja nun auch nicht sein... mmmm... wer will ihr denn da was damit sagen? Zunächst sieht das Ganze ja noch nett aus, aber dann...

Fazit
Dieses ist der neunte Teil um Loretta Luchs aus der Feder von Lotte Minck und natürlich war ich wieder dabei. Witzig-spritzige Krimödie mit eingebautem Ruhrpottslang - das ist ja was für mich.

Mausetot im Mausoleum kommt allerdings etwas... düsterer daher - Liebeskummer ist ja nun auch kein Grund zum Feiern. Im Ganzen war die Geschichte ganz schön spannend - ja richtig packend prickelnd - praktisch zum Nägelkauen geeignet. Ich habe sogar ausnahmsweise Nachts mal das Licht angeknipst und weiter gelesen - ich musste einfach wissen, wie es weitergeht und wenn man eh schon mal wach ist... ;0)

Lorettas Freundeskreis spielt dieses Mal eher eine untergeordnete Rolle, dafür lernt man jemanden Neues kennen und zwar Stella Albrecht - eine Astrologin, deren Großmutter als Madame Pythia arbeitet - ihres Zeichens Wahrsagerin. Und am Ende dieses Buches gibt es eine Leseprobe vom neuen Roman von Frau Minck mit dem Titel: Planetenpolka - Eine Ruhrpott-Krimödie mit Stella Albrecht. Es gibt also wohl eine neue Reihe und die Probe liest sich schon mal klasse ;0)

Mir gefällt die Schreibe einfach richtig gut und Loretta & Friends habe ich ganz fest in mein Herz geschlossen. Man kann dieses Buch natürlich auch ohne Kenntnis der anderen lesen, aber... neee, das wäre echt schade, wenn man die anderen Teile dann verpassen würde. Also meine beiden Daumen sind oben für die komplette Reihe!

Reihenfolge
1. Radieschen von unten
2. Einer gib den Löffel ab
3. An der Mordseeküste
4. Wenn der Postmann nicht mal klingelt
5. Tote Hippe an der Strippe
6. Cool im Pool
7. Die Jutta saugt nicht mehr
8. Voll von der Rolle
9. Mausetot im Mausoleum

Viele Grüße von der Numi

Montag, 27. November 2017

Rezension: Mr. Holmes


Erscheinungsdatum: 22.04.2016
FSK: ab 6 Jahren
Laufzeit: ca. 104 Min.
Bildformat:
2,35:1
Ton: Deutsch, Englisch: DTS-HDMA 5.1


Synopsis 
England 1947: Der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Ian McKellen) ist mittlerweile 93 Jahre alt. Mit seiner neuen Haushälterin Mrs. Munro (Laura Linney) und deren elfjährigem Sohn Roger (Milo Parker) lebt er zurückgezogen auf seinem Landsitz in Sussex und kümmert sich um seine Bienen. Seine ehemaligen Freunde und Weggefährten sind längst tot. Beunruhigt stellt das einstige Mastermind fest, dass ihn sein legendäres Gedächtnis langsam aber sicher im Stich lässt. Vor allem plagt ihn, dass er sich nicht mehr an den Fall erinnern kann, der ihn vor 30 Jahren dazu brachte, sich aus dem Detektivgeschäft zurückzuziehen. Er weiß nur noch, dass es um eine schöne Frau ging. Mehr und mehr gelangt Holmes zu der Überzeugung, dass er unbedingt herausfinden muss, was damals wirklich passiert ist. Und so macht Sherlock Holmes sich auf, seinen letzten großen Fall zu lösen.

Rezension
Bereits vor vielen Jahren hat sich der Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Ian McKellen) zur Ruhe gesetzt auf seinem Landsitz in Sussex. Versorgt wird er dort von seiner Haushälterin Mrs. Munro (Laura Linney) und ihrem 11jährigem Sohn Roger (Milo Parker) - ein aufgeweckter, intelligenter Junge. 

Holmes selber umsorgt hingebungsvoll seine Bienen. Doch er muss sich noch um eine andere Sache kümmern - um seinen letzten Fall. An den Grund, warum er sich zurückgezogen hatte. Er kann sich einfach nicht mehr daran erinnern - sein Gedächtnis lässt ihn immer öfter im Stich und das Alter macht sich mehr und mehr bemerkbar. Seine alten Weggefährten sind bereits alle gegangen. Nur er ist noch geblieben. Was war damals passiert? Es ging doch um eine Frau? Um eine schöne Frau..., aber...

Fazit
Nur aus Zufall bin ich über diesen Film gestolpert. Mr. Holmes... ist damit etwa Sherlock Holmes gemeint? - Ja, ist es. Kann mal ja mal reinschauen. Und? Manchmal hat man richtig Glück ;0)


Ian McKellen - bekannt als Gandalf aus der Herr-der-Ringe-Trilogie oder als Magneto von den X-Men - brilliert hier als Sherlock Holmes - großartig dieses Schauspiel und ja, die 93 Jahre nimmt man ihm ab. Dazu kommt das Zusammenspiel mit Milo Parker (Die Insel der besonderen Kinder) und das war einfach grandios. Wenn die beiden Schauspieler auch über 60 Jahre trennen, passen sie hervorragend zusammen. Ich würde sagen, ihr Zusammenspiel ist einfach... humorvoll, berührend, herzerwärmend .... genial.


Der lang zurückliegende Fall, um den es hier geht, wird in Rückblicken erzählt und ja, auch die 30 Jahre jüngere Version kauft man Ian McKellen kompromisslos ab. Stück für Stück kommt man zusammen mit Holmes auf die Spur dessen, was ihn damals zu seinem Rücktritt bewogen hat. Spannend und einfühlsam erzählt.


Der Film hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich möchte ihn Euch weiterempfehlen: absolut sehenswert!

Viele Grüße von der Numi

Sonntag, 26. November 2017

Rezension: Der Drink des Mörders

von Miriam Rademacher, erschienen im Carpathia Verlag.


Erschienen am 14. Oktober 2017
Taschenbuch
333 Seiten
ISBN 978-3-94370-9209

Beschreibung laut Buchrücken
Ein vergifteter Lakritzfabrikant ist ungefähr das Letzte, das sich Colin Duffot für seinen Job als Vertretungstanzlehrer auf einem Kreuzfahrtschiff gewünscht hat. Doch sein Ruf als Hobby-Profiler ist ihm ohnehin schon vorausgeeilt – warum also nicht zum dritten Mal in einem Mordfall ermitteln?
Während er die Passagiere des Schiffs innerhalb und außerhalb seiner Tanzstunden ins Visier nimmt, begeben sich seine Mitstreiter, Pfarrer Jasper und Krankenschwester Norma, in der schottischen Heimat des Ermordeten auf Spurensuche.

Rezension
Acht Tage als Vertretungstanzlehrer einspringen und das auch noch auf einem Kreuzfahrtschiff. Wie sollte Colin Duffot denn dazu 'Nein' sagen? Womit er allerdings nicht gerechnet hat, ist ein Toter und das direkt am ersten Abend an Bord. Doch dieses Mal kann er sich nicht klammheimlich umsehen um eventuell herauszufinden, wer eventuell der Täter sein könnte. Nein - sein Ruf ist ihm vorausgeeilt und alle beobachten ihn gespannt bei seinem Treiben.

Seine daheimgebliebenen Freunde - Pfarrer Jasper und Norma - können es indes gar nicht glauben, das Colin ohne sie in einem Mordfall ermitteln soll. So geht es ja mal nicht. Also machen sich die Beiden in Richtung Schottland auf dem Weg um im Heimatort des Toten an Informationen zu kommen.

Wird es den dreien gelingen den Mörder zu finden? Und wird es dem Mörder gefallen, dass Colin auf der Suche nach ihm ist? Wohl kaum....

Fazit
Der dritte Teil um Colin Duffot und seine Freunde und ich war natürlich wieder dabei.

Das sympathische Ermittlertrio wächst einem ja vom ersten Teil an ganz schnell ans Herz. Das ändert sich auch im dritten Teil nicht. Die Schreibweise von Frau Rademacher ist fluffig leicht, die Szenerie gut beschrieben und so steht dem Lesevergnügen eigentlich nichts entgegen.

Ich muss allerdings zugeben, dass mir dieser Teil nicht ganz so gut gefallen hat, wie die beiden anderen. Weniger spannend... eine für mich weniger ansprechende Geschichte... Colins Freundin ist auch dieses Mal .... eher entbehrlich.... mmm.... ja....

Mein Fazit lautet: der dritte Teil fällt zu den beiden Anderen etwas ab. Ich hoffe einfach mal, dass der Vierte wieder richtig spannend wird und dass es sich dort vielleicht auch weiterentwickelt mit Norma und.... *flöt* nee, nee - ich verrate nichts, aber auch in Schottland gibt es nette Männer ... ;0)

Reihenfolge
Der Tanz des Mörders
Die Farben des Mörders
Der Drink des Mörders
 
Viele Grüße von der Numi 

Samstag, 4. November 2017

Rezension: Besondere Umstände

Der zweite Fall von Schnyder&Meier


Neu überarbeitet erschienen im Mai 2017
Taschenbuch
528 Seiten
ISBN 978-3-7439- 0366-1

Beschreibung laut Buchrücken
„Ich schwöre euch, jede dieser Frauen, so nett sie eigentlich ist, würde für ihre Kinder töten. Nun stellt euch eine Frau vor, die kein Kind hat, aber unbedingt eines will, bereit, jeden Preis zu bezahlen.“

Nach einem Gewitter kommen sieben Babys zur Welt. Eines wird entführt – Zita Schnyder und Werner Meyer, selbst frischgebackene Eltern, ermitteln in dieser emotionalen Geschichte um Mutterliebe und Unfruchtbarkeit, um illegale Adoptionen und gekauftes Glück.


Rezension
Eigentlich kann Werner Meyer im Moment gar keinen neuen Fall gebrauchen. Er wartet sehnsüchtig darauf, dass seine Freundin Zita Schneyder ihr gemeinsames Baby zur Welt bringt. Doch die Tote ist keine Unbekannte für ihn und er fühlt sich schon fast... verpflichtet ihrer Mörder zu finden.





Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Die Stadt, die unter einer Hitzewelle leidet, wird von einem Gewitter heimgesucht und anscheinend wirkt sich das unwahrscheinlich geburtsfördernd aus. Nicht nur bei Zita setzen die Wehen ein, nein, auch bei etlichen ihrer MamYoga-Freundinnen ist es soweit. Aber was zunächst ein wundervoller Kindersegen ist, wird schon bald zu einer Grausamkeit, denn eines der Neugeborenen wird aus dem Säuglingszimmer entführt.

Panik, Angst, unvorstellbares Leid - alle stehen vor einem Rätsel. Keine Lösegeldforderung. Wer hat das Baby gestohlen und aus welchem Grund? Meyer fühlt sich befangen, doch Zita will unbedingt, dass er sich um diesen Fall kümmert. Wo kann man ansetzen? Würde jemand tatsächlich aus einem.... Kinderwunsch heraus ein fremdes Baby stehlen? Eine Adoption ist schließlich kein Spaziergang...

Wird man das Baby finden? Lebend? Die Zeit rennt den Ermittlern davon....



Fazit
Vorab: Dieses Buch wirft in mir wieder dieses eine Frage auf: Wie viele richtig, richtig gute Bücher gehen an mir vorbei? Vielleicht weil der Autor mir nicht bekannt ist, mir das Cover nicht zusagt, ich einfach nicht auf dieses Buch aufmerksam werde... Ganz ehrlich, eine fast schon gruselige Vorstellung. Aber in diesem Fall habe ich einfach mal Glück gehabt! Eine Anfrage, ob ich das Buch lesen möchte, ein Blick auf den Buchrückentext, auf das Cover und "ja, warum nicht. hört sich gut an".

'Besondere Umstände' ist der zweite Teil Fall für Schnyder & Meyer - das stört aber überhaupt nicht. Auch ohne Vorwissen kommt man sehr gut in die Geschichte hinein. Sie spielt in der Schweiz - dort ist ein Fahrrad ein Velo und auch wenn ich nicht genau weiß, was ein Ausruf wie 'Hueregopfertamisiech namal' heißt, kann ich es mir ungefähr denken ;0)

Die Schreibart von Frau Kasperski lässt sich sehr gut lesen. Vor meinem inneren Auge sind die Charaktere und die Umgebung auferstanden. Ich selber habe keine Kinder, aber die stimmige Erzählung hat mir einen Einblick in das Gefühlsleben von Müttern, von Vätern und auch in Menschen gegeben, denen es nicht möglich ist, selber Kinder zu bekommen, aber den überwältigen Wunsch dazu verspüren.

Was ich damit sagen möchte, die Geschichte bewegt und klingt auch noch nach. Sie ist spannend... sogar aufwühlend... So ein Thema aus verschiedenen Blickwinkel zu betrachten... das beschäftigt. Auch wenn mir Zita mit ihrer Art nicht wirklich ... angenehm ist ... vielleicht lag es ja an den Schwangerschaftshormone.... bin ich von dem Buch ganz begeistert.

Auf jeden Fall möchte ich mir den ersten Teil auch ansehen und wenn er hält, was ich mir erhoffe, habe ich eine neue Serie auf meiner Liste! Also meine Empfehlung zu diesem Buch habt Ihr zu 100 Prozent.

Reihenfolge
Die gefallene Schneekönigin
Besondere Umstände
Sicht Unsichtbar

Viele Grüße von der Numi

Donnerstag, 2. November 2017

Rezension: Pirates of the Caribbean

Salazars Rache


Erscheinungsdatum: 05.10.17
@ 2017 Disney
FSK: ab 12 Jahren
Laufzeit: ca. 129 Min.
Bildformat:
2,40:1 / 16:9Deutsch: DTS-HDHR 5.1, Englisch: DTS-HDMA 7.1, Italienisch: DTS Digital Surround 5.1
Anzahl Discs: 1

Synopsis
Als der grausame Captain Salazar (Javier Bardem) mit seiner untoten Besatzung aus dem Teufelsdreieck entkommt, sinnt er auf Rache und schwört, alle noch lebenden Piraten auf See zu töten – allen voran Captain Jack Sparrow (Johnny Depp). Ein episches Abenteuer voller Humor, Spannung und beeindruckender Spezialeffekt.  

Rezension
Nach schier endlosen Jahren entkommen Captain Salazar und seine Mannschaft dem Teufelsdreieck, indem sie so lange Zeit gefangen waren. Rache ist das Einzige, was jetzt noch zählt. Rache an allen Piraten, die es noch auf der Welt gibt. An allen - speziell jedoch an Captain Jack Sparrow!


Fazit
Dieses ist der fünfte Teil um den verwegenen Piraten Captain Jack Sparrow. Teil 1 war herausragend grandios, Teil 2 und 3 waren klasse, Teil 4 war.... hüstel.... eher ... nicht so mein Fall. Von daher dachte ich, dass die Geschichte halt ihren Zenit überschritten hätte - das kommt ja ab und an mal vor. Dementsprechend war ich nun beim fünften Teil eher skeptisch, aber was soll ich sagen?.... Er schließt nahtlos an Teil 2 und 3 an, d.h. er ist klasse!


Die Geschichten beinhalten alles, was eine rasante, actiongeladene Piratenstory so braucht: Schätze, Flüche, Gold, einen Hauch Liebe, Leidenschaft, den fliegenden Holländer, einen Kraken - Ihr wisst schon: 15 Mann auf des Toten Manns Kiste - Joho und ne Buddel voll Rum ;0)


Das Ganze kommt bildgewaltig und absolut humorvoll daher - also nicht dass Ihr jetzt ... Mantel- und Degenkram erwartet. Nein, Disney hat für diese Reihe in die Megatrickkiste gegriffen und auch an ... Berühmtheiten wurde nicht gespart - ja, Jack hat eine... elitäre Verwandtschaft *hihi*.


Ich würde Euch ja am liebsten alles Mögliche verraten, aber neeeee spoilern darf man nicht - auch wenn es dieses Mal richtig, richtig schwer fällt *beiss auf die Lippe* - das ist auf jeden Fall der Grund, warum meine Beschreibung so megakurz ausfällt.

Ich kann Euch die Filme auf jeden Fall nur wärmstens ans Herz legen - Action, Abenteuer, Humor - dass alles wird geboten (auch wenn der vierte Teil schwächelt). Einfach herrlich!

Reihenfolge
Fluch der Karibik
Fluch der Karibik 2
Am Ende der Welt
Fremde Gezeiten
Salazars Rache

Viele Grüße von der Numi

Dienstag, 31. Oktober 2017

Rezension: Canterbury Rock

von Gitta Edelmann, erschienen bei Dryas.


Erschienen im September 2017
Taschenbuch
256 Seiten
ISBN: 978-3-940258-74-8

Inhalt laut Buchrücken
Eigentlich könnte alles so schön sein: Endlich haben die Liebesroman-Autorin Ella Martin und Detective Inspector Alex Drake sich gefunden. Doch Hobby-Detektivin Ella kommt nicht zur Ruhe, denn ein anonymer Anrufer bedroht Alex. Der scheint das aber nicht ernst zu nehmen, auch nicht als eine schwarz gekleidete Gestalt ihr Haus beobachtet! Natürlich muss Ella der Sache nachgehen, schließlich hat sie zunehmend das Gefühl, dass Alex ihr aus seiner Vergangenheit mehr verschweigt als nur Details über eine frühere Liebesgeschichte.
Was ist damals wirklich in London geschehen? Und was hat das mit dem Toten zu tun, der jetzt hier gefunden wurde? Ist Alex Drake tatsächlich in Gefahr – oder gar Ella selbst?

Rezension
"Sag dem Schwein, ich kriege ihn! Der Tod wird mit dem Tod bestraft!" Ein Anruf mit diesem Wortlaut lässt das Herz doch direkt höher schlagen. Zumindestens das von Schriftstellerin Ella Martin. Doch ihren Freund - Detective Inspector Alex Drake - scheinen die Anrufe vollkommen kaltzulassen.

Wer könnte der Anrufer sein? Warum immer der gleiche Wortlaut? Welcher Tod wird bestraft? Ella macht sich Sorgen, aber mit Alex kann sie darüber nicht reden. Als dann noch ein Mann ihr Haus beobachtet - ganz in schwarz gekleidet mit einem vermummten Gesicht, will Ella die Wahrheit wissen. Sie muss heraus bekommen, was da vor sich geht...

Fazit
Dies hier ist der vierte Band um die Autorin Ella Martin. Obwohl sie eigentlich Liebesromane schreibt, stolpert sie doch andauernd über Tod, Mord und sonstiges - und das ist gut so .... zumindestens für mich ;0)

Die Schreibweise von Gitta Edelmann ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Durch die kurzen Kapitel - in diesem Band sind es 43 - ist man immer wieder animiert nur noch kurz schnell das nächste Kapitel auch noch zu lesen - Ihr kennt das bestimmt. Und obwohl dieser Teil nicht ganz so spannend ist, wie der letzte, ist er doch kurzweilig.

Ich mag an Serien ja, dass man immer wieder auf 'alte Bekannte' trifft. Das ist hier auch der Fall, allerdings treten sie eher am Rande auf. Dafür lernt man jemanden aus Ellas Vergangenheit besser kennen, der bisher nur mal zwischendurch erwähnt wurde - das hat mir auch gefallen.

Nun hoffe ich, dass es weiter geht und der nächste Band darf dann ruhig wieder richtig spannend sein ;0)

Reihenfolge
Canterbury Requiem
Canterbury Serenade
Canterbury Blues
Canterbury Rock

Viele Grüße von der Numi